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Zusammenfassung. Im Beitrag werden Ergebnisse der teststatistischen Überprüfung eines neuen Fragebogens zur rückblickenden Erfassung des perzipierten elterlichen Erziehungsverhaltens an einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe (N = 2968) vorgestellt. Der Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten (FEE), der konzeptionell auf den international in der klinischen Angst- und Depressionsforschung häufig verwendeten EMBU-Fragebogen zurückgeht, erweist sich dabei als ein reliables und valides Forschungsinstrument. Der FEE gestattet es, Erinnerungen an das Erziehungsverhalten der Eltern (jeweils getrennt für Vater und Mutter) bezüglich der faktorenanalytisch ermittelten Dimensionen “Ablehnung und Strafe”, “Emotionale Wärme” sowie “Kontrolle und Überbehütung” zu erfassen. In unserer Studie ließen sich darüber hinaus signifikante Zusammenhänge zwischen dem erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten auf der einen Seite und der Lebenszufriedenheit sowie interpersonalen Problemen auf der anderen Seite aufzeigen. Personen, die rückblickend ein ungünstiges elterliches Erziehungsverhalten schildern, berichten aktuell über eine geringere Lebenszufriedenheit und über mehr Probleme im Umgang mit anderen Menschen.
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