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„Im Prinzip darf man sich nicht verhehlen, daß unser sozialer Fortschritt wesentlich auf dem Tode beruht“. Auguste Comte (1798–1857) hat den bis dahin nur als biologischen Tatbestand verstandenen Generationswechsel als eines seiner „Grundgesetze der sozialen Dynamik“ gekennzeichnet.1 In seiner Abhandlung hat er die Jugend mit dem Attribut des Neuerungstriebes versehen und sie zum eigentlichen Antrieb des menschhchen Fortschritts gemacht. Diesem Neuerungsdrang stehe aber der hartnäckige soziale Erhaltungstrieb der Alteren gegenüber. In diesem Spannungsfeld müßten sich junge Generationen in die bestehende Ordnung einfügen. Im Laufe des Generationswechsels würden auf diese Weise stetig neue soziale Forderungen formuliert und integriert.
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