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Der in dem Buch dargestellte Trend zugunsten einer Informalisierung von Bildung spiegelt eine aktuelle Ausformung gesellschaftlicher Modernisierung. Die traditionelle Auffassung, derzufolge die Schule die Voraussetzungen für die gesellschaftlichen Neuerungen im allgemeinen, wie auch beim speziellen Fall der Computertechnik schaffen soll, wird im ersten Teil dieses Fazits diskutiert. Die Möglichkeit schulisch angeleiteter Innovation wird hier nochmals zusammenfassend dargestellt, um dann in einem zweiten Argumentationsstrang die faktischen Anlässe und Motive für die informellen Lernprozesse zur Benutzung des Computers anzusprechen. Eingearbeitet werden muß dabei auch, welche speziellen Problemlagen mit der im vorangegangenen diagnostizierten Wende zur Informalisierung absehbar sind. Schließlich meint Individualisierung von Lernprozessen auch eine längerfristige Entsolidarisierung und Forcierung von Konkurrenzmechanismen. Informalisierung bedeutet also nicht nur größere Effizienz für die Lernschritte zur Benutzung der neuen Technologien, sondern sie bewirkt — es sollen hier nur einige Beispiele angeführt werden — die Pflege von fiktivem Expertentum, Hypostasierung von technisch herstellbaren Lösungen und die Verwechslung von Informationsmanagement und Wissen.
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