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Die direkten Nachkommen maghrebinischer Einwanderer in Frankreich, gleichgültig ob Frauen oder Männer, sind bei Gleichstand aller anderen Faktoren mehr dem Risiko der Arbeitslosigkeit ausgesetzt als in Franreich von zwei französischen Elternteilen geborene Personen oder Nachkommen der südeuropäischen Familien. Außer dieser überproportionalen Arbeitslosigkeit sind die Männer und Frauen aus der maghrebinischen Immigration häufig inaktiv. Bei ähnlichen beobachtbaren Eigenschaften scheinen die Hindernisse bei der Beschaffung einer Arbeit bei den direkten Abkommen der Migranten aus dem Maghreb größer zu sein. Die beobachteten Unterschiede können nicht auf Ungleichheiten auf Grund der sozialen Reproduktion und der räumlichen Trennung reduziert werden, es kommt ein spezifischer Effekt dazu, der auf die Herkunft zurückzuführen ist. Die Frauen aus der maghrebinischen Immigration kumulieren die sozialen Ungleichheiten durch Herkunft und Geschlecht. Im Vergleich mit von französischen Eltern geborenen französischen Männern haben sie die geringsten Chancen, einen Beruf auszuüben. Bei ihnen kann auch das größte Risiko für Inaktivität festgestellt werden. Eine Frau zu sein, ist jedoch immer ein Nachteil bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, gleichgültig ob ein Migrationshintergrund vorhanden ist oder nicht. Angesichts dieser Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt scheint es eine Strategie der Männer aber insbesondere der Frauen maghrebinischer Herkunft zu sein, ihre Studien fortzusetzen. Darin kann man sowohl den Wunsch nach sozialem Aufstieg im Verhältnis zu ihren Eltern als auch eine Strategie der Investition in das Humankapital sehen, um so die negativen Auswirkungen auf Grund der Herkunft auszugleichen.
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