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Der Organisationsform des Unternehmensnetzwerks wurde in den vergangenen Jahren große Aufmerksamkeit zuteil, da sie in besonderem Maße als geeignet gilt, im veränderten Wettbewerbsumfeld qualitativ hochwertige Leistungen schnell und flexibel zu erstellen. Zur Erreichung der mit der Netzwerkbildung angestrebten Wettbewerbsvorteile kommt der Logistik vor allem in sogenannten Produktionsnetzwerken eine herausgehobene Bedeutung zu, um die auf ihre produktionswirtschaftlichen Kernkompetenzen konzentrierten Netzwerkunternehmen zu verknüpfen.1 Die in der Logistikkonzeption seit jeher geforderte, ganzheitliche Betrachtungsweise legt dabei eine Integration der Güterund Informationsflüsse innerhalb des Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg nahe. Vor allem der Notwendigkeit einer unternehmensübergreifenden Integration wurde neue Aufmerksamkeit durch das in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis populäre Konzept des Supply Chain Management zuteil, welches den Integrationsgedanken als grundlegendes Konzeptelement umfasst. Sehr weitgehend verlangt das Supply Chain Management eine Integration nahezu aller in den Güter-, Informations-, Finanzmittel- und Rechtefluss involvierten Unternehmen, Funktionen und Prozesse.2
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