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Dieser Satz gehort in eine langere Passage (1097al5-b21), in der Aristoteles, anknupfend an platonische Aussagen vor allem im Philebos, I spezifizierende Eigenschaften des hochsten Gutes diskutiert. Es geht um solche Eigenschaften, durch die das hochste Gut von allen anderen Gutern unterschieden ist und an denen man folglich erkennen kann, welches von allen Gutern das hochste Gut ist. Aristoteles hat in dieser Passage nicht die Absicht, ein bestimmtes Gut als das hochste Gut zu identifizieren; er sucht nicht nach einer Aussage wie: Das Gut A ist das hochste Er will nur bestimmen, welche Eigenschaften man einem Gut zuschreibt, wenn man sagt, es sei das hochste Gut. Indem er dies tut, zeigt er, daB dem hochsten Gut genau die Eigenschaften zukommen, die man mit dem Begriff des Glucks (EcbaLFiovL'a) verbindet, und daB es deshalb ganz in Ordnung ist, wie ublich statt vom hochsten Gut vom Gluck zu sprechen.2 Aristoteles fuhrt drei Eigenschaften an. Erstens ist das hochste Gut (oder das Gluck) das einzige Ziel menschlichen Handelns, das immer um seiner selbst willen und niemals um eines anderen willen angestrebt wird (1097a16-b6). Zweitens ist das hochste Gut (oder das Gluck) autark, d.h. wer dieses Gut besitzt, bedarf keines weiteren Gutes, um glucklich zu sein
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