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Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel der Tschechischen Republik die Hintergruende von Produktivitaetsschocks und Inflations-Bias in Uebergangsoekonomien. Zunaechst wird kurz auf die Quellen des Bias in den makrooekonomischen Daten der Uebergangsoekonomien eingegangen und ueberprueft, wie solche systematischen Fehler Politikdebatten ueber Finanz- und Steuerpolitik sowie ueber den Wechselkurs zu beeinflussen vermoegen. In Abschnitt drei entwickeln die Autoren ein Modell der Preisbildung, das es ermoeglicht, die Wirkung von systematischen und zufaelligen Produktivitaetsschocks auf die Produzenten- und Verbraucherpreisindices in der Tschechischen Republik zu analysieren. Auf der Basis von Dreimonatsdaten aus den Jahren 1993-1998 schaetzen die Autoren die Parameter des Modells und extrahieren die Produktivitaetsschocks, die die Wirtschaft ueber diesen Zeitraum erfahren musste. Der systematische Bestandteil der Produktivitaetsschocks ist mit der Zeit gesunken, so dass davon auszugehen ist, dass die produktivitaetserhoehenden Effekte der Umstrukturierung sich im Laufe der Zeit zerstreut haben. Das Ausmass der Produktivitaetsschocks laesst erkennen, dass der Inflations-Bias beim Erzeugerpreisindexes (PPI) und Verbraucherpreisindex (CPI) in der Tschechischen Republik kleiner ist als bisher angenommen. (ICD)
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