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Mit dem Wort vom „Reiz des Trivialen“ ist, wenn es auch vielleicht heute nicht mehr in gleichem Maße auffallt wie noch zuvor, ganz und gar keine positive Bedeutung verknüpft gewesen. Dazu brauchte es gar nicht des Reizauslösers, des Trivialen. Ein Reiz, selbst ein eigentlich wohl angenehmer, wie hier vorausgesetzt, sollte nichts Erstrebenswertes sein. Was reizt, löst eine Reaktion aus, bewirkt einen momentan veränderten Zustand — und dies körperlich, habituell. Die Vorstellung eines behaviouristischen Automaten liegt da nahe. Selbst wenn man das Mechanische des Ablaufs streicht — etwas stößt, reibt, kitzelt, der Körper nimmt zwanghaft die Bewegung auf — und sich ein Bewußtsein dazwischen denkt, das weitgehend Herr der Reizumwandlung ist, verändert sich die Einschätzung nicht zwangsläufig: Reize, auch jene, die man als angenehm beurteilt, bleiben stets anfänglich Reize, die Reaktion darauf ein Schluß fern der Logik.
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