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Administrative Prozessdaten, bieten die Möglichkeit, Betriebsein- und Austritte detailliert zu analysieren. Allerdings haben administrative Daten auch Probleme: Umstrukturierungen und Umbenennungen von Betrieben werden oft nicht richtig abgebildet und können größere Verzerrungen bewirken. Informationen über Arbeiterflüsse haben das Potential diese Messprobleme zu verbessern, aber es ist im Allgemeinen schwer zu beurteilen, wie gut Korrekturmechanismen auf Basis dieser Methode funktionieren. Diese Studie untersucht die Arbeiterflussmethode im Kontext eines Datensatzes aus Deutschland, dem Betriebshistorikpanel. Wir dokumentieren das Ausmaß von Missklassifikationen, die auftreten, wenn lediglich das erste und letzte Erscheinen von Betriebsnummern (EID) verwendet wird, um Neugründungen und Schließungen zu identifizieren: Lediglich zwischen 35 und 40 Prozent der neuen und verschwindenden EIDs mit mehr als drei Beschäftigten sind wahrscheinlich reale Betriebsein- und Austritte.Wir legen drei Beweisstücke vor, dass ein Klassifikationssystem basierend auf Arbeiterflüssen eine Verbesserung darstellt: Erstens, Betriebsgründungsjahre basierend auf unserer Methode sind deutlich höher mit den Gründungsjahren aus einer unabhängigen Umfrage korreliert. Zweitens, Ein- und Austritte, die über unsere Arbeiterflussmethode identifiziert werden, folgen dem Konjunkturzyklus sehr dicht, während Ereignisse, die als Änderungen der Betriebsnummern identifiziert werden, dies nicht tun. Drittens zeigen wir, dass identifizierte Betriebsneugründungen klein sind und schnell wachsen, was nicht der Fall bei einem Wechsel der Betriebsnummer ist.
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