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Nach einem detaillierten Durchgang durch „Mythen und Fakten“ zum Strukturwandel der Familie kommt G. Burkart zu dem Schluß, daß es gegenwärtig auch unter denen, die von einem radikalen Umbruch sprechen, nur noch wenige gibt, „die der Familie keine Zukunft mehr geben“ (1995, S. 11). Die Forschung der letzten Jahre habe auch ihnen gezeigt, daß es eine Reihe erstaunlich stabiler Aspekte gäbe. Nach wie vor konstituiere sich die Familie entsprechend der klassischen Definition durch die Kombination der beiden Differenzierungslinien Geschlecht und Generation, heterosexuelles Paar und Eltern/Kinder-Verhältnis. Elternschaft und Paarbeziehung machen immer noch den stabilen Kern aus. Allerdings habe sich die Beziehung zwischen Partnerschaft und Elternschaft gelockert; zugleich seien beide Teilelemente für sich stärker, dabei exklusiver und damit auch zum möglichen Konfliktfeld füreinander geworden (vgl. ders., a.a.O., S. 12).
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