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Dass die Motivation von Mitarbeitern beim Einsatz von Wissensmanagement oftmals eine ernsthafte Hürde darstellt, ist mittlerweile eine anerkannte Tatsache. Immer öfter werden Anreize gefordert, die die Mitarbeiter motivieren sollen, doch bisher wurde keine befriedigende Lösung gefunden. Statt nun weiter nach ausgefeilten Anreizsystemen für “spezielle” Wissenstätigkeiten zu suchen, schlagen die Autoren vor, diese Wissenstätigkeiten konsequent in den Arbeitalltag zu integrieren und wie jede andere Tätigkeit zu behandeln. Dies bedeutet zuerst einen Perspektivenwechsel vom “Wissensmanagement” zum “Managen von Wissen”, wobei Management im klassischen Verständnis als eine Fähigkeit gesehen wird, Ressourcen zum Wohle des Unternehmen zu lenken und zu steuern. So verstanden leiten sich auch für die Ressource “Wissen”, bzw. für die Mitarbeiter die damit umgehen, “alltägliche” Tätigkeiten ab. Die Motivierung dieser Tätigkeiten ist so gesehen jedoch keine spezifische Aufgabe mehr, sondern spiegelt das breite Thema Mitarbeitermotivierung wieder. Normalität erreichen, statt Sonderlösungen mit ungewissen Nutzen zu produzieren, lautet die Devise. Der Beitrag rollt die Problematik aus dieser Perspektive neu auf.
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