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Es wird eine erziehungswissenschaftliche Untersuchung aus leibphänomenologischer Sicht skizziert, die an einem konkreten Phänomen, nämlich der Stimme im Kontext des Sagens und Hörens, strukturelle Aspekte und Probleme medialer Erfahrungen analysiert und hinsichtlich ihrer pädagogischen Bedeutung auswertet und diskutiert. Über das Verhältnis neuer technisch- medialer Systeme zu grundlegenden pädagogischen Zusammenhängen, wie Lern- und Vermittlungsprozessen, pädagogischen Wirklichkeitskonzepten und Erfahrungsbegriffen findet man zwar eine fachdisziplinär ausdifferenzierte, aber oftmals unverbundene erziehungswissenschaftliche Diskussion. Aus pädagogisch-anthropologischer Sicht trifft man dabei vor allem auf Diskurse zu leiblich- sinnlich und sozial dimensionierten Strukturen pädagogischer Kommunikations- und Interaktionsweisen zwischen Kindern, Heranwachsenden und Erwachsenen. Doch ist bis heute nicht an einzelnen konkreten leiblichen Phänomenen über den Implikationszusammenhang von technisch-medialen und "natürlichen" medialen Phänomenen strukturell geforscht worden. Dazu gehört auch die marginale Rolle der Stimme als Untersuchungsgegenstand anthropologischer und erziehungswissenschaftlicher Forschungen. (DIPF/Orig.)
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