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Aus dem Diskurs um nationale Innovationssysteme hat sich in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre (Cooke 1992; Cooke et al. 1996; Asheim/ Isaksen 1997; Cooke/ Heidenreich/ Braczyk 2004) ein Teildiskurs entwickelt, der zunehmend subnationale Raumeinheiten ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Unter dem Titel der regionalen, aber auch metropolitanen Innovationssysteme haben sich konzeptionelle Unternehmungen auf der „Theoriebaustelle Wissen und Raum“ (Thomi/ Werner 2001: 217) zu so erfolgreichen Modellen gemausert, dass sie in den Rang von etablierteren territorialen Innovationsmodellen aufgestiegen sind, wie „Industrial District“, „Innovative Milieus“, „Cluster“ oder jüngst die „Lernende Region“ (Moulaert/ Sekia 2003; Rutten/ Boekema 2007). Der Erfolg manifestiert sich nicht allein in großen, international vergleichenden Studien (Cooke/ Boekholt/ Tödtling 2000; Sternberg 2000; Asheim et al. 2003), sondern auch in Form praktizierter politischer Programme, vornehmlich auf EU-Ebene, z.B. RTP — Regionale Technologiepläne, RIS — Regionale Innovationsstrategien und RITTS — Regionale Innovations- und Technologietransfers (Nauwelaers et al. 1996; RITTS 2001; Cooke et al. 2006), aber auch auf nationalstaatlicher Ebene (Dohse 2001, 2007). Obwohl der Markt an wissensbasierten regionalen Entwicklungstheorien nicht gerade an einem Unterangebot krankt, gab und gibt es offenbar eine Nachfrage nach einem zusätzlichen konzeptionellen Ansatz, der subnationale Raumeinheiten ins Zentrum der Erklärung zum Zusammenhang zwischen Innovation und Raum rückt.
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