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Subjektive Gesundheit gewann während der letzten zwei Dekaden besonderes Interesse in der internationalen Forschung, da sie sich als konsistenter Prädiktor für die Mortalität zeigte. Für die Bestätigung eines langfristigen und von objektiven Gesundheitsindikatoren unabhängigen Effektes subjektiver Gesundheit auf die Mortalität anhand eines Follow-up-Vergleichs liegt in Deutschland noch keine Studie vor. Mit den Daten des Lebenserwartungssurveys des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung steht ein Mortalitäts-Follow-up für den Zeitraum 1984/86 - 1998 zur Verfügung, das nachfolgend genutzt wird, um den Zusammenhang zwischen subjektiver Gesundheit und Mortalität in Abhängigkeit von der Beobachtungsdauer zu analysieren. Die stärkere Prädiktion schlechter subjektiver Gesundheit in einem kurzfristigen gegenüber einem langfristigen Beobachtungsmodell lässt auf einen stärkeren Zusammenhang zu objektiven Gesundheitsindikatoren schließen. Die Signifikanz des Zusammenhangs im langfristigen Follow-up, welches die früh verstorbenen Risikopersonen nicht berücksichtigt und für weitere gesundheitsrelevante Kovariaten kontrolliert, zeigt aber, dass die subjektive Gesundheit einen über den aktuellen objektiven Gesundheitszustand hinausgehenden Einfluss auf Mortalität hat.
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