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Mit der "Rahmen-Analyse" legt Erving Goffman einen interaktionstheoretischen Ansatz zur Organisation sozialer Wirklichkeit und ihrer Erfahrung vor. Rahmen stellen skriptartige Anweisungen dar, an die sich alle an einer InteraktionBeteiligten halten müssen, um in einem gemeinsamen Verstehenszusammenhang zu kommunizieren.Die Rezeption von Medienprodukten kann ebenfalls als ein gerahmter Interaktionszusammenhang verstanden werden.Das Medienprodukt enthält Interpretationshinweise darauf, welche Rahmen jeweils gültig sind.Auf ihrem korrekten Nachvollzug basiert das Verstehen des Rezipienten.Rahmenhinweise werden durch die jeweils eingesetzten Gestaltungsmittel und -stile gegeben.Welche Bedeutung ihnen beim Einordnen und Verstehen von Aussagen zukommt, wird am Beispiel des Infotainment aufgezeigt.
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