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Zusammenfassung Emotionen als psychische Ereignisse, die nicht von außen beobachtbar sind, müssen von der Kommunikation von Emotionen unterschieden werden. In ihrer sozialen Funktion lassen sie sich als symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien verstehen, die - je nach Typ der kommunizierten Emotion - die Entstehung charakteristischer Interaktionssysteme wahrscheinlich oder unwahrscheinlich machen. These ist, dass eine ihrer zentralen Funktionen darin besteht, als »Außenseite « die Bildung von Organisationen zu fördern, die einer nicht-emotionalen Logik der Entscheidungsbildung und Konfliktlösung dienen. Die Ausdifferenzierung gesellschaftlicher Funktionssysteme läßt sich als Institutionalisierung der Negation der Kommunikation von Emotion im Rahmen des Zivilisationsprozesses erklären. Emotionen spielen eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung kultureller Muster, da ihre Befolgung oder der Verstoß gegen sie von den Interaktionsteilnehmern der jeweiligen Kultur mit der Kommunikation von positiven oder negativen Emotionen beantwortet wird.
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