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Zusammenfassung der Hypothese der intracellularen Pan- genesis 211 von Erscheinungen erklaren.Namentlich nicht die Wirkungen von Gebrauch und Nichtgebrauch, die direkte Ein- wirkung des mannlichen Elementes auf das weibliche und die Eigenschaften derPropfhybride."Dm diesen Erscheinungen Redlining zu tragen, ninimt Darwin an, dass neben der Zelltlieilung noch eine andere Art der Uebertragung erb- licber Eigenschaften bestehe.Jede Einheit des Korpers gebe kleinste Theilchen ab, welche sich in den KeimzellenundKnospenansammeln.DieseTheilchenseiendieTragerder Eigenschaften derjenigen Zellen, von denen sie stammen, und bringen diese somit auf die Keimzellen und Knospen liber.In den Eizellen , Pollenkornern , Sperrnazellen und Knospen seien somit die sammtlichen erblichen Eigenschaften des Organismus durch kleinste Theilchen vertreten.Diese haben sie theils durch ihre Abstammung aus friiheren Keimzellen, also auf direktem Wege, theils aber durch spatere Zufuhr aus den Zellen und Organen des Korpers erhalten.Diese kleinsten Theilchen sincl nicht die che- mischen Molekiile, sie sind viel grosser wie diese und eher mit den kleinsten bekannten Organismen zu vergleichen.Darwin giebt ihnen den Namen g e m m u 1 e s , K e i m clie m Die Annahme dieser Keimchen warf auf eine Reihe von bis dahin vollstandig dunklen Thatsachen ein uner- wartetes Licht.Und wenn man Darwin's Auseinander- setzungen aufmerksam liest, so sieht man immer deutlicher ein, dass fur ganze grosse Gruppen von Erscheinungen die Uebertragung der Keimchen bei der Zelltlieilung, von der Mutterzelle auf ihre Tochterzellen, vollig ausreicht.Nur einzelne Gruppen von Thatsachen fordern daneben die Transport-Hypothese. Namentlich die Lehre von den la- tenten Eigenschaften und vom Atavism us wird durch Dar- heiten.Weitaus die meisten dieser Einheiten kehren bei zahlreichen , viele bei zahllosen Organismen zuriick, und bei verwandten Arten ist der gemeinschaftliche Tbeil des Charakters offenbar aus denselben Einheiten aufgebaut.Versucben wir es, die Arten in diese einzelnen Faktoren zu zerlegen , so werden wir von deren Zahl , welche bei hoheren Pflanzen und Tliieren wohl in die Tausende gebt.verwirrt.Betrachten wir dagegen die ganze Organismen- welt als den Vorwurf uiiserer Analyse, so wird die Ge- sanimtzahl erblicher Eigenschaften , welche zum Aufban aller Lebewesen erforderlich ist, eine zwar an sich grosse, im Verhaltniss zur Artenzahl aber kleine.Auf jenem beschrankten Gebiete fiihrt unsere Betrachtungsweise an- scheinend nur zu Komplikationen, im Grossen aber bahnt sie offenbar den Weg zu einer ganz bedeutenden Verein- fachung der Probleme der Erblichkeit.Die erblichen Anlagen, von denen die erblichen Eigen- schaften die fur unser Auge sichtbaren Merkmale sind.sind selbstandige Einheiten, welche zeitlich getrennt von einander entstanden sein , und unabhangig von einander audi wieder verlofen gehen konnen.Sie sind fast in jedem Verhaltnisse mit einander niischbar, indem jede einzelne Eigenschaft von volliger Abwesenheit an durch alle Stufen zur hochsten Entwickelung gelangen kann.Haufig sind sie nur in so ungiinstigem Verhaltnisse da, dass sie iiberhaupt nicht in die Erscheinung treten, sondern latent bleiben.Und in diesem Zustande konnen sie entweder Tausende von Generationen verharren, oder daraus in jeder Generation, wiihrend der Entwickelung des Individuums aus der be- fruchteten Eizelle, in welcher sie fast samnitlich latent sind, hervorgehen.Die erblichen Anlagen stellen den ganzen Artcharakter do zusammen .es bleibt nacb ihrer Abscheidung nicht etwa eine anderweitige Grundlage iil>er.der sie eingefligt waren.Obgleich in dem Grade selbstandig, dass sie jede fur sicb scbwiicber werden und sogar vollig versclwinden konnen, sind sie doeh fiir gewohnlich zu kleineren und grosseren Gruppen vereinigt.Und zwar derart, dass, wenn aussere Eingriffe .wie ein Gallenreiz .eine bestimmte Eigenscbaft zuin Vorherrscben bringen, in der Regel die gauze Gruppe.zu der diese gehort.mit in erbobte Thatigkeit gesetzt wird.Selbstandigkeit und Miscbbarkeit , das sind also die wesentlichsten Eigenscbaften der erblicben Anlagen aller Organismen.Eine Hypotbese zu finden, welche diese Eigenscbaftenunserem Verstandniss naher fiibrt.das ist nacb meiner An-^icbt die Hauptaufgabe einer jeden Vererbnngstheorie.Abschnitt II. Herrschende Ansichten iiber die Trager der erblichenEigenschaften. Erst e s Kapitel. Die cheinisclien Moleki'ilc des Protoplasnia in ihrerBedeiitung fur die Tlieorie der rbliohkeit.
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