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Obwohl Unternehmungsressourcen seit längerem schon als Quelle für Erfolge erkannt werden — man denke etwa an die frühen Überlegungen von D. Ricardo [1] oder an die wichtige Arbeit von E. Penrose [2] — und sie in nahezu jedem Basiswerk zur strategischen Unternehmungsführung Erwähnung finden [3], bleiben sie doch in der Folge unterbelichtet. Unterstützt durch die Rezeption industrieökonomischer Erkenntnisse stand in Strategieforschung und Managementpraxis gleichermaßen eine marktorientierte Betrachtungsweise im Vordergrund. Die einseitige Ausrichtung am Markt weicht zuletzt allerdings zusehends einer Ernüchterung. Die Einsicht, daß allein auf diesem Wege nachhaltige Erfolge respektive eine Steigerung des Unternehmungswertes nicht zu erreichen ist, löst eine Gegenbewegung aus — „läßt das Pendel zurückschlagend Ein Perspektivenwechsel vollzieht sich weg von der Markt- hin zur Ressourcenseite der Unternehmung: einzigartige, „strategisch wertvolle” Ressourcen rücken als Quelle von Wettbewerbsvorteilen und ökonomischen Gewinnen in den Mittelpunkt. Besonderes Gewicht liegt dabei auf intangiblen, wissensbasierten Ressourcen, allem voran auf sogenannten Kernkompetenzen.
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