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Die Arbeit, welche ich hiermit der Öffentlichkeit tiber- gebe, ist trotz ihrer Einteilung in Paragraphen ein Ganzes.Obschon sie in erster Linie für Biologen bestimmt ist, darf ich vielleicht auch hoffen , dass der Philosoph , der Physiker und der Chemiker einzelne Abschnitte mit Nutzen lesen werden, wofern wenigstens dem einen daran liegt, bio- logisch-philosophische Dinge von einem Biologen dargestellt zu sehen, und wofern die letzteren ein allgemeineres Inter- esse mitbringen.Nur andeutungsweise ist im Texte bemerkt worden, welche Gedanken mein Eigentum sind und welche ich anderen Männern, Philosophen oder Naturforschern, ver- danke: der Kundige wird das leicht herausfinden und dem anderen kann es gleichgültig sein.Der Vorwurf schwerer Verständlichkeit dürfte fast durch- gängig auf den Tadler zurückfallen: allerdings habe ich einige Kenntnis der kritischen Philosophie sowie der allge- meinen Biologie, Physik und Chemie vorausgesetzt, jedoch naturgemäss nicht mehr, als ich selbst besitze und als jeder gebildete Gelehrte besitzen sollte.VI Ich will nichts Abgeschlossenes in dieser Schrift bieten die Biologie in die ihr entrissenen Rechte der vornehmsten Naturwissenschaft wieder einzusetzen, das ist ihr Hauptzweck.Viele Fäden sind nur begonnen und werden sich nach philosophischer Seite vielleicht mit Erfolg weiterspinnen lassen.Dies gilt namentlich für die verschiedenen physi- kalischen und chemischen Exkurse, auf deren aphoristi- schen Charakter ich ausdrücklich hinweise; in einer Arbeit über biologische Methodik durfte hier nicht weiter gegangen werden, so gross die Versuchung dazu auch oft war und so sehr mir eine eingehende chemisch-physikalische Methodologie Bedürfnis zu sein scheint.Der Gedanke, der mich bei dieser wie bei früheren Arbeiten ganz wesentlich leitete, ist dieser: ohne stete Berührung mit der Erkenntnislehre ist eine fruchtbare Naturwissenschaft unmöglich; dem Fachgelehrten aber steht das Recht zu, die Berührungspunkte seiner Wissenschaft mit der Erkenntnislehre, das heisst deren Methodologie, selbständig, wennschon mit steter Rücksicht auf die Ergebnisse der eigentlichen Philosophie, zu erforschen.,/fTr i n^v..
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