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Das Werk De iure belli ac pacis, 1625 zuerst durch Hugo Grotius der Öffentlichkeit vorgelegt und dann in zahlreichen Auflagen und Übersetzungen über ganz Europa verbreitet,1 bildet einen gewichtigen Einschnitt in der Geschichte des politischen Denkens und dies, ohne dass es eine politische Philosophie zum Thema macht. Vielmehr handelt es sich um ein Werk zum Natur- und Völkerrecht;2 es geht, wie Christian Thomasius 1707 in seiner Einführung zu dem Werk sagen wird, um die leges naturae.3 Zu diesen leges hat, so immer Thomasius, Aristoteles nichts geschrieben. Zwischen Grotius und Aristoteles gäbe es somit, im Unterschied zu Jean Bodin, keine Berührungsflächen, die eine Stellungnahme von Seiten des Holländers herausfordern könnten.
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