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›Laie‹ hat im Mittelalter und in der frühen Neuzeit nach den zahlreichen Zeugnissen der deutschsprachigen Literatur nicht nur die Bedeutung ›Ungelehrter, Ungebildeter, illiteratus, idiota, indoctus‹ (1), als ›Laie‹ wird auch der NichtPriester (2) und der Nicht-Mönch (3) bezeichnet. [1] Der Terminus ›Laie‹ hat somit neben dem bildungsgeschichtlichen Aspekt auch einen kirchenrechtlichfunktionalen und einen frömmigkeitsgeschichtlichen. Joachim von Watt (1484-1551), der Schüler und Nachfolger des Celtis, ist einer der ersten, der bei der Beschreibung des Mönchsstandes in der ›Chronik der Äbte des Klosters St. Gallen‹ [2] eine umfassende Definition des Laien auf deutsch gibt: (1) ], (2) (3) (2), [] (= allein, bloß diese); (3), []
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