ZusammenfassungZiel dieses Beitrages ist es, die Intelligenzdaten der Bonner Längsschnittstudie des Alterns (BOLSA) unter solchen Perspektiven auszuwerten, die sich in der gerontologischen Längsschnittforschung unserer Meinung nach als besonders bedeutsam für die Beschreibung des Alterungsprozesses, auch unter dem Aspekt des Kompetenzerhaltes, herausgestellt haben (vgl. 1). Dies impliziert im einzelnen die folgenden vier Fragestellungen: Struktur der Intelligenz im höheren Alter über einen langen Zeitraum (bis zu 20 Jahre), d.h. verändert sich das Verhältnis zwischen Wissensstruktur und heuristischen Komponenten im höheren Alter? Veränderungen des kognitiven Leistungsniveaus im höheren Alter. Unter der Voraussetzung einer invarianten Struktur steht hier die Fragestellung nach quantitativen Veranderungen von Intelligenzaspekten über die Zeit im Vordergrund. Nattülich kann auch bei einer strukturellen Veränderung der Intelligenzkomponenten und einer Veranderung der kognitiven Leistung Alltags- kompetenz erhalten bleiben. Dieser wichtigen Frage konnen wir jedoch im Rahmen dieser Arbeit nicht nachgehen.
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