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Heines Reflexionen über Geschichte sind vielfach interpretiert und gewissermaßen zu den Akten der Literaturwissenschaft gelegt.1 Vielleicht noch bekannter sind Heines Diagnosen über das Ende einer bestimmten Geschichte: der »Kunstperiode«.2 »[…] ich bin ihr letzter Dichter« — so faßt Heinrich Heine sein Verhältnis zur Romantik 1854 in den »Geständnissen« zusammen, und markiert sich selbst als eine durchaus interpretationswürdige Figur des Epochenwandels: mit mir ist die alte lyrische Schule der Deutschen geschlossen, während zugleich die neue Schule, die moderne deutsche Lyrik, von mir eröffnet ward. Diese Doppelbedeutung wird mir von den deutschen Literarhistorikern zugeschrieben. (DHA XV, 13)
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