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Quer pasticciaccio brutto de via Merulana di Carlo Emilio Gadda (1893-1973) contamina materiali eterogenei desunti da un’ampia tradizione letteraria, figurativa, critica, scientifica. Questa opera offre un’analisi puntuale e sistematica del romanzo che getta nuova luce nel laboratorio dello scrittore, riconoscendo modelli letterari e non, riprese classiche e scritturali, riferimenti storici antichi e moderni, scelte onomastiche e allusioni mitologiche esplicite e implicite, uso larghissimo dell’Enciclopedia Treccani e delle guide Touring. Di particolare rilievo e lo studio del rapporto privilegiato che Gadda intrattiene con l’arte figurativa. La topografia e indagata anche tramite simulazioni di percorsi analoghi. L’analisi puntuale del testo e delle sue stratificazioni, l’interpretazione del riuso e della parodia di opere precedenti, consentono una comprensione nuova del romanzo e delle modalita compositive dell’autore, nonche, piu in generale, delle modalita che presiedono all’operazione stessa della scrittura creativa In Gaddas Roman Quer pasticciaccio brutto de via Merulana (Grassliche Bescherung) fliessen, in einem komplexen Geflecht und meist in kontaminierter Form und mit neuen Bedeutungen aufgeladen, ganz unterschiedliche Elemente aus dem Erfahrungsschatz des Schriftstellers zusammen und tragen so zur Vielschichtigkeit des Textes bei: Unbewusste Bezugnahmen und bewusste Anspielungen verweben sich aufs Lebendigste und Produktivste im Rahmen einer schriftstellerischen Kunst, die man als „Kunst des Andeutens“ schlechthin bezeichnen kann. Eine der reizvollsten Aufgaben aus literaturwissenschaftlicher Sicht besteht demnach darin, solche Andeutungen zu dechiffrieren und sie im Hinblick auf die Interpretation des Textes produktiv zu machen. Eine Auslegung dieser Art setzt jedoch eine Untersuchung von grosserer Reichweite voraus, eine, die sich nicht auf die Angabe von Quellen und Modellen ausschliesslich literarischer Naturbeschrankt, sondern das gesamte kulturelle Wissen des Autors berucksichtigt. Das Buch wird sich mit der Interpretation von Textpassagen, Anspielungen oder Zitaten, aber auch mit linguistischen und stilistischen Phanomenen auseinandersetzen und die Angabe von Quellen und literarischen Vorbildern ebenso wie Bezugnahmen auf die Bibel und die klassische Literatur thematisieren. Es versucht auch die Etymologie der einzelnen Personen- und Ortsnamen sowie die damit verbundenen vielfaltigen, impliziten wie expliziten Anspielungen auf die Mythologie, die Verweise auf die bildende Kunst, auf Technik, Psychoanalyse und Philosophie sowie Gaddas komplexes intertextuelles Arbeiten uberhaupt sichtbar zu machen.
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