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In vielen Branchen führt die zunehmende Marktdynamik zu einer Verkürzung der Produktlebenszyklen. Für den Wettbewerb folgt hieraus, dass neue Produkte innerhalb kürzerer Zeit entwickelt werden müssen. Insgesamt nimmt der Druck auf die Unternehmen zu, bei gleichzeitiger Reduzierung der F&E-Kosten Forschungs- und Entwicklungsprozesse zu beschleunigen. Als Beispiel sei hier die pharmazeutische Industrie genannt. Die Forschungs- und Entwicklungszeiten betragen hier bis zu 13 Jahren bei gleichzeitig sehr hohen F&E-Kosten von bis zu 1 Mrd. US$ für einen neuen Wirkstoff. Somit beträgt die effektive Patentlaufzeit, nach deren Ende Generika-Hersteller den entsprechenden Wirkstoff ebenfalls vermarkten können, heute nur noch etwa 7-8 Jahre (vgl. Gassmann, Reepmeyer & von Zedtwitz 2004, S. 129). Um den Break-Even-Punkt zu erreichen, müssen forschende Pharmaunternehmen ihre F&E-Kosten reduzieren und möglichst als Erste auf dem Markt sein. Forschung und Entwicklung sind damit für Unternehmen in technologieintensiven Branchen unverzichtbare Bestandteile für die Sicherung des Unternehmenserfolgs.
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