In ihrer Einleitung zu dem Schwerpunktheft „Intersectionality“ des European Journal for Women’s Studies bemerken Ann Phoenix und Pamela Pattynama: „Although it might be far fetched to suggest, that everyone is talking about intersectionality, it is certainly an idea in the process of burgeoning.“ (Phoenix/Pattynama 2006: 187). Wenn man bedenkt, wie lange und in welchem Facettenreichtum Fragen der Ungleichheit und Differenz in der feministischen Diskussion verhandelt wurden, und wenn man sich darüber hinaus die Vielfalt an Metaphern vergegenwärtigt, die erfunden wurden, um Interferenzen zwischen unterschiedlichen Kategorien sozialer Strukturierung zu veranschaulichen (West/Fenstermaker 1995), dann erscheint es beinahe ironisch, dass es das stenographisch verknappte Bild von der Kreuzung (intersection) war, welches die transnationale Verbreitung der Triade von Race/Ethnicity, Class und Gender/Sexuality und der damit verbundenen Fragestellungen in den vergangenen Jahren so unübersehbar beschleunigt hat.
Stored only when both papers are in the corpus — 45 citations exist upstream.