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Der Gegenstand des vorliegenden Kapitels ist die theoriegeleitete Analyse der Implementierung von Supply Chain Management aus der Perspektive eines Akteurs innerhalb einer netzwerkorientierten Supply Chain. Auch wenn einige Autoren darauf hinweisen, dass die Implementierung von Supply Chain Management ein Unterfangen von bedeutendem Ausmaß darstellt, für das es keinen „Königsweg“ gebe und auch nicht geben werde,1 bleibt zu konstatieren, dass die Implementierung von Supply Chain Management im eigenen Unternehmen zu beginnen hat. Erst eine intern optimierte Supply Chain bildet die Voraussetzung für das erfolgreiche Management unternehmensübergreifender Supply Chains.2 Dieser Aspekt wird im Hinblick auf die in Kapitel 4 zusammenzutragenden Gestaltungsempfehlungen aufgegriffen. Dabei wird ein generalistischer Anspruch verfolgt, dem keinesfalls ein normativer Charakter innewohnen soll. Dazu ist zunächst eine Reihe grundlegender Annahmen zu treffen. Diese mögen die unmittelbare Ubertragbarkeit des zu generierenden Aussagenbündels auf einen konkreten Einzelfall zwar einschränken, erscheinen hingegen für das Verständnis der Gestaltung eines allgemeinen, idealtypischen Implementierungsahlaufs zweckmäßig. Durch die aufzuzeigenden Gestaltungsaspekte wird das Problemfeld der Supply Chain Management-Implementierung einem größeren Adressatenkreis eröffnet, wodurch gleichzeitig der in Kapitel 1 aufgestellten dritten bzw. vierten Forschungsfrage Rechnung getragen wird:
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