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Die gesellschaftlichen Dynamiken der Globalisierung führen zu zunehmender inter- und transnationaler Mobilität. Anders als Migranten und Migrantinnen, die sich dauerhaft in einem Gastland ansiedeln und gegebenenfalls sogar dessen Staatsangehörigkeit annehmen, leben immer mehr Menschen als so genannte Transmigrantinnen2, die von einem Land zum nächsten wechseln oder zwischen ihrem Heimatland und fremden Ländern hin- und herpendeln, ohne sich in einem Land auf unbeschränkte Dauer niederzulassen (A. M. Findlay 1995; L. Pries 1997, 2001). Für diese Transmigrantinnen wird die Erfahrang der wechselnden und vorübergehenden Auslandsaufenthalte zu einem wesentlichen Teil ihres Lebens. Ausma\ und Intensität transnationaler Praxen variieren jedoch, so unterscheidet P. Levitt die „häufig Reisenden“, die „periodisch Umziehenden“, sowie „diejenigen, die an einem Ort bleiben“ (2001: 198). Je häufiger sich der Wechsel von einem Auslandsaufenthalt zum nächsten wiederholt und so von einer einmaligen zu einer wiederkehrenden Erfahrang wird, desto mehr werden die Biographien und Lebensführang dieser Menschen durch ihre transnationale Mobilität geprägt.
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