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Zusammenfassung Im Beitrag werden mehr als 180 Gegenstände aus Eisen ausgewertet, die zwischen dem 3. Jahrtausend v. Chr. und dem Anfang des 1. Jahrtausends v. Chr. im Raum zwischen den Karpaten und dem Ural gefunden wurden. Die Objekte stammen von verschiedenen Fundorten und aus 15 archäologischen Kulturen. Der zeitliche Rahmen der Studie entspricht der Bronzezeit und dem Übergang zur frühen Eisenzeit auf Grundlage der aktuellen chronologischen Vorstellungen in Osteuropa. Der Auswertung liegt eine umfangreiche Datenbank zugrunde. Vorgestellt und analysiert werden: a) die Anzahl der Eisenobjekte und ihre Verbreitung; b) die Kategorien der Gegenstände, die aus Eisen gefertigt wurden; c) die Dynamik und die Art und Weise wie Eisen in Gebrauch kam; d) forschungsgeschichtliche Aspekte. Die Auswertung des Materialkorpus mit den aktualisierten Daten und der frühen Funde aus Eisen sowie Schlacken ergibt ein konkretes Bild ihrer quantitativen und qualitativen Verteilung über zwei Jahrtausende in dem Arbeitsgebiet. Die Untersuchung wirft ein neues Licht auf die Tendenzen in der frühen Eisennutzung in Osteuropa. Das Fazit der Autoren, dass Osteuropa als ein eigenständiges Zentrum bei der Herausbildung der Eisenmetallurgie in der Alten Welt anzusehen ist, muss noch weiter überprüft und durch moderne naturwissenschaftliche Analysen abgesichert werden.
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