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In der neuen Kategorie Wissen Sie mehr?verteilen wir regelmässig Bilder, die teilweise oder komplett identifiziert werden sollen, auf die Unterkategorien Bauwerke, Berge, Orte usw.In den Metadaten fügten wir Wissen Sie mehr?mit den neuen Feldern Feedback, Fragen und Kommentare ein.Das Feld Feedback ist das Eingabefeld für die User.Wird es ausgefüllt, wird automatisch eine E-Mail ans Bildarchiv generiert.Im Feld Fragen können wir Fragen an die Freiwilligen richten.Im Feld Kommentare werden die Kommentare der Freiwilligen publiziert.Die Kommentarfunktion bewarben wir zunächst nur auf der Homepage der ETH-Bibliothek 2 .Innerhalb des ersten Monats hatten wir bereits 100 E-Mails erhalten.Vor der Einführung der Kommentarfunktion erhielten wir im Durchschnitt eine Feedback-E-Mail pro Monat.Am 18. Januar 2016 berichtete Adi Kälin in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über das Crowdsourcing-Projekt.In der Online-Version seines Artikels Wer kennt die Berge, Orte und Fabriken?3 wurden zehn noch nicht-identifizierte Luftbilder von Walter Mittelholzer publiziert.Der Bericht löste sowohl ein grosses Leser/innen-als auch Medienecho (Tagesschau im Fernsehen SRF 4 , Radio SRF während den folgenden zwei Wochen 5 , andere Zeitungen) aus.Innerhalb von anderthalb Tagen waren neun von zehn Bildern in der NZZ identifiziert, und die NZZ berichtete erneut darüber 6 .Bis Ende März 2016, als die beachtliche Medienaufmerksamkeit wieder etwas zurückgegangen war, beteiligten sich rund 500 Freiwillige (91 % Männer) am Crowdsourcing 7 .Rund die Hälfte gab nur jeweils eine Rückmeldung.Viele Personen verfassten jedoch mehrere Kommentare.Die meisten haben ein Spezialgebiet, das sie systematisch durcharbeiten (Berge, Industriebauten, Flugzeuge, Dampfschiffe usw.).Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 1'800 Bilder 8 kommentiert.Eigegangene Hinweise unterziehen wir einem Plausibilitätscheck. Interessanterweise schicken die meisten Freiwilligen Belegmaterial, sei es in Form eines Links auf Google Maps, eines Bildes oder einer persönlichen Geschichte.Bei einigen Bildern gingen widersprüchliche Hinweise ein, die jedoch in der Diskussion aufgelöst werden konnten.Die Informationen werden im Bildarchiv in die entsprechenden Metadatenfelder eingepflegt (in der Regel sind das Titel, Beschreibung, Datierung, Kommentare), und die Beschlagwortung wird allenfalls angepasst.Community Management Während des ersten Monats nach Erscheinen des NZZ-Artikels konnten wir nicht jede E-Mail einzeln beantworten.Jedoch fragten wir jeweils bei der ersten E-Mail nach, ob wir die Kommentare namentlich publizieren dürfen.Nach einem Monat bedankten wir uns bei allen Freiwilligen mit einer Zusammenfassung über den Stand der Arbeiten.Dies wiederum führte zu signifikant mehr Feedback-Mails als in den Tagen zuvor.Wir schlossen daraus, dass die Freiwilligen auf Informationen sehr gut ansprechen, dass wir mit ihnen kommunizieren müssen!Da ein monatliches Rundmail für diesen Zweck nicht in Frage kam, bauten wir ein neues Weblog Crowdsourcing der
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