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Zusammenfassung. Meta-analytische Ansätze gehören in der Psychologie inzwischen zum einschlägigen Methodeninventar zur Synthese empirischer Befunde und zur Ableitung evidenz-basierter Maßnahmen. Bisher dominieren univariate Ansätze, welche auf die Integration und Analyse einzelner Effektstärken abzielen und damit zur Prüfung multivariater (Kausal–)Zusammenhänge von begrenztem Wert sind. Meta-analytische Strukturgleichungsmodelle (MASEM) stellen eine hilfreiche Erweiterung dar, da sie eine meta-analytische Analyse komplexer multivariater Strukturen ermöglichen. Darüber hinaus lassen sich mittels MASEM multivariate Effektstärkenabhängigkeiten sowie Mehrebenenstrukturen abbilden. Ziel des Beitrags ist, die konzeptionellen Grundlagen von MASEM zu skizzieren und anhand eines empirischen Beispiels aus der Organisationspsychologie zu illustrieren. Den Abschluss bildet eine kritische Diskussion der Limitationen des Ansatzes. Eine englische Übersetzung als Rohfassung dieses Artikels finden Sie als Elektronisches Supplement 1.
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