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Zusammenfassung Ziel der Studie Studierende sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus von Prävention und gesundheitswissenschaftlicher Forschung gerückt. Allerdings werden sie meist als homogene Gruppe wahrgenommen. Ziel des vorliegenden Beitrags war es, zu prüfen, ob in der Gruppe Studierender gesundheitliche Ungleichheit existiert. Methodik Zur Beantwortung der Frage wurde ein bundesweiter Studierendensurvey, die sogenannte NuPhA-Studie, herangezogen (n=689, 69,5% weiblich, Altersdurchschnitt: 22,69 Jahre). Ergebnisse und Schlussfolgerung Tatsächlich zeigten sich Zusammenhänge zwischen sozioökonomischen Indikatoren und Gesundheit sowie Gesundheitsverhalten. Beispielsweise war die Studienfinanzierung über ein Stipendium mit einer besseren allgemeinen, psychischen und physischen Gesundheit verbunden. Insbesondere der subjektive Sozialstatus war positiv mit einer besseren allgemeinen, psychischen und körperlichen Gesundheit sowie einer höheren Sportaktivität verknüpft. Die Ergebnisse sprechen für ein Vorliegen von gesundheitlicher Ungleichheit in der zunächst homogen erscheinenden Gruppe Studierender. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung der Gruppe Studierender und die Wichtigkeit, gesundheitliche Ungleichheit unter Studierenden tiefergehend zu untersuchen, zu erklären und schließlich zu reduzieren.
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