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In diesem Beitrag wird das vor kurzem in den Niederlanden entwickelte 'Flexicurity'-Konzept vorgestellt und beschrieben, wie es bei Gesetzgebungsverfahren und arbeitsmarktpolitischen Reformen an Einfluss gewann. Seine Bedeutung besteht darin, bisher getrennt behandelte Themen politischen Handelns wie einerseits Flexibilisierung und Deregulierung des Arbeitsmarkts und andererseits soziale Sicherheit und die Probleme der negativen Auswirkungen flexibler Beschaeftigung miteinander zu verknuepfen. Ueberprueft wird darueber hinaus, inwieweit dieses Konzept einen Beitrag zur Theorie der Uebergangsarbeitsmaerkte leisten kann. Das 'Flexicurity'-Konzept, verstanden als neue Balance zwischen Arbeitsmarktflexibilitaet und verbesserter sozialer Sicherung der Arbeitnehmer (vor allem derjenigen in gefaehrdeten Arbeitsverhaeltnissen), kann die gesetzlichen, sozialen und vielleicht sogar psychologischen Voraussetzungen fuer wirklich durchlaessige Arbeitsmaerkte hinreichend genau definieren. Dies bezieht sich auf die Schaffung, Foerderung und Absicherung von Uebergaengen zwischen Beschaeftigung und anderen sozialen Bereichen wie private Haushalte, Erziehung, Rente und Arbeitslosigkeit. In diesem Sinne kann Flexicurity als eine Implementationsstrategie fuer Uebergangsarbeitsmaerkte verstanden werden. (HH)
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