No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
In den Vereinigten Staaten ist „produktives Altern“ (productive aging) sowohl ein wissenschaftlich als auch ein politisch relevanter Begriff, der vor gut 25 Jahren von (1985) eingeführt wurde, einem bekannten Psychiater, dessen Schriften sowohl das Fachpublikum als auch eine breitere Öffentlichkeit erreichten. Das Konzept des produktiven Alterns wurde als positive Alternative dem vorherrschenden negativen Bild älterer Menschen als einer durch chronische Krankheiten und Behinderung gekennzeichneten Gruppe gegenübergestellt. (1988) entwickelten dieses Konzept weiter, um damit unter anderem auch Autoren zu widersprechen, die behaupteten, Ältere seien lediglich eine wirtschaftlich inaktive Gruppe, die übermäßige Ansprüche auf gesellschaftliche Ressourcen erhebe. Morris und Bass betonten im Gegensatz hierzu das produktive Potenzial älterer Menschen und forderten die vermehrte Schaffung von Möglichkeiten für Ältere, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vor allem Morris fokussierte auf den vielerorts bestehenden großen Bedarf an besseren (sozialen) Dienstleistungen, der von jüngeren ehrenamtlich aktiven Freiwilligen allein nicht gedeckt werden konnte. Auch die bekannte Sozialgerontologin Matilda White Riley stand altersdiskriminierenden institutionellen Arrangements, die zur Ausgrenzung älterer Menschen führen, kritisch gegenüber (Riley et al. 1994). Sie forderte institutionelle Reformen, die älteren Menschen eine umfassendere Teilhabe an verschiedenen Aspekten des Gemeinschaftslebens erlauben würden.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 5 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.