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Die Gemeinde, kleinste Verwaltungseinheit des Staates und neben der Familie wichtigste Grundform der Gesellschaft (König 1958:7), war schon lange Gegenstand der soziologischen Aufmerksamkeit. Bereits Max Weber setzt sich in „Wirtschaft und Gesellschaft“ mit dem Charakter der Stadt und darüber hinaus der Siedlung insgesamt auseinander. Für ihn ist für eine Siedlung (im Gegensatz zur großen Stadt) eine „dem Nachbarverband spezifische, persönliche gegenseitige Bekanntschaft der Einwohner miteinander“ (Weber 2002:727) konstituierend. Gemeinde ist also nicht nur kleinste Verwaltungseinheit, sondern auch Nahraum ihrer BewohnerInnen; genauer gesagt der Ort, an dem jene Hilfe gegeben (und genommen) wird, die über die einzelne Hausgemeinschaft hinaus greift. Wieder mit Weber (2002:215)
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