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Der Beitrag vergleicht Hans Folz’ Nürnberger Fastnachtspiel Salomon und Markolf mit seiner lateinischen Vorlage, dem Dialogus Salomonis et Marcolfi. Folz kürzt nicht nur den Text und stärkt seine Kohärenz, indem er den Dialog enger mit der Schwankhandlung verknüpft, sondern er passt das Spiel auch an die spezifischen Interessen der Nürnberger Zuschauerschaft an. Salomon erscheint bei ihm als ein Spiegelbild Maximilians I., dessen Gerechtigkeit und Autorität im Spiel hinterfragt werden, während der Bauer Markolf zugleich auch die merkantile Gesellschaft Nürnbergs und die Privilegien der Stadt angreift und dabei die Unterschiede und Spannungen zwischen der Stadt und ihrem ruralen Umfeld herausstreicht.
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