No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Die Frage nach dem Medium der Erziehung greift eine Frage auf, die bisher eher teleologisch und psychologisch beantwortet wurde. Die Einheit der Bemühungen um Erziehung wurden an ihrem Ziel und dieses an der Zustandsveränderung der zu Erziehenden verdeutlicht. Das führt in die Schwierigkeit, daß kein Pädagoge den Innenzustand seines Zöglings, also das, was dieser während des Erzogenwerdens real erlebt, erinnert, erwartet, kennen kann. Und der Nachteil aller Teleologie ist, daß sie keinen Begriff für das doch recht typische Mißlingen der Bemühungen bereitstellt. Diese Art Theorie läßt sich durch die Unterscheidung von Medium und Form ersetzen. Über ein Medium bezieht sich ein System auf die Einheit seiner Operationen. Formen binden das Medium zu festen, aber wieder auflösbaren Einheiten. Für den Fall der Erziehung ist das Medium kein reines Kommunikationsmedium wie Geld oder Macht. Vielmehr dient als Medium die Orientierung an möglichen Bewußtseins- und Körperzuständen des Kindes, die man zu Fähigkeiten, Bildungswerten etc. zu koppeln sucht. Ein Medium fungiert immer nur systemintern, also unabhängig davon, was in den Köpfen und Körpern der Kinder auf Grund psychischer und organischer Eigendetermination faktisch vor sich geht. (DIPF/Orig.)
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 95 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.