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ZusammenfassungAm Ende des 20. Jahrhunderts ist die Demokratie fast zu einer universellen Norm für Herrschaftsordnungen geworden. Das zeigt sich u.a. daran, daß Abweichungen von dieser Norm vor der Weltöffentlichkeit eigens gerechtfertigt werden müssen. Autoritäre Regime behaupten beispielsweise gerne, die Demokratie wieder oder allererst einzuführen, wenn die gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind und stabilisieren auf diese Weise die Norm selbst (Taylor 1992). Nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus in Mittel- und Osteuropa ist das Vorbild, an dem sich diese Norm orientiert, praktisch das der liberalen Demokratien in Westeuropa und Nordamerika. Diese liberalen Demokratien bilden deshalb auch den Bezugspunkt für die politischen Transformationsprozesse der vormals staatssozialistischen Gesellschaften.
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