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Bergmüller, C.; Causemann, B.; Höck, S.; Krier, J.-M.; Quiring, E. (2019).Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit.Reihe Erziehungswissenschaft und Weltgesellschaft.Waxmann: Münster/New York.34,90€ Mit dem Buch dokumentieren die Autorinnen und Autoren ihre im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit durchgeführte Studie zur Wirkungsanalyse in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit.Die Studie ist in einen längeren Diskussionsprozess eingebettet, der von VENRO (Verband der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen) neben anderen vorangetrieben wurde.Das fünfköpfige Forschungsteam wurde von einer breit aufgestellten Steuerungsgruppe begleitet.Zu recht unterstreichen die Autorinnen und Autoren den partizipativen Charakter der Studie, zumal sie im Zuge ihrer Durchführung durch ein VENRO-Begleitprojekt in den Kreis der Akteurinnen und Akteure der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit zurückgebunden wurde.Drei Fragekomplexe waren für die Studie leitend, der nach erreichbaren Wirkungen entwicklungspolitischer Bildungs-und Informationsarbeit, der nach Merkmalen, die die Wirksamkeit befördern können und schließlich der danach, wie Wirkungen evaluativ auch mit geringerem Untersuchungsinstrumentarium erfasst werden könnten.Mit dieser Zielstellung war das Vorhaben in mehrfachen Hinsichten mit einer kaum zu operationalisierenden Komplexität konfrontiert: Das Feld entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist äußerst vielgestaltig, Wirkungen sind es nicht minder, als sie z.B.Wissen, Einstellungen und Handlungsweisen betreffen und damit in verschiedenen Dimensionen angesiedelt werden können, und schließlich ist von einem Lernverständnis auszugehen, das die Vorstellung eines direkten Einwirkens längst ad acta gelegt hat.Sollten sich Veränderungen bei Rezipient/-innen unter den genannten Komplexitätsbedingungen identifizieren lassen, ist ihr Entstehungsprozess und damit eine kausale Beziehung zwischen der Bildungsmaßnahme und der wahrgenommenen Veränderung kaum eindeutig zu bestimmen.Acht Fallbeispiele aus formalen und non-formalen Bildungszusammenhängen wurden zwischen 2016 und 2018 untersucht.Sie können als Kurzveranstaltungen, schulbezogene Kampagnenarbeit, die Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und als Entwicklung und Einsatz von Materialien kategorisiert werden.Auswertungen vorgängiger Erhebungen und Studien sowie biographische Interviews mit projektverantwortlichen Personen wurden einbezogen.Diese Interviews wurden mit der Frage nach Erfahrungen im Lebenslauf, die für ein entwicklungspolitisches Engagement bedeutsam werden können, durchgeführt.Im Ergebnis der Interviewauswertung ist es nicht erstaunlich, dass mehrere Erlebnisse und Erlebnisbereiche zusammenkommen, deren genaues Zusammenspiel letztlich offenbleibt.Für die acht Fallbeispiele kam ein großer Untersuchungsapparat mit verschiedenen Ansätzen quantitativer wie
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