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Kants zweite Kritik ergibt sich für das transzendentallogische Programm, weil die Teleologie des Denk-, Arbeits- und Verhaltensaktes sich nicht auf die Selbstreflexion des Subjekts als identischer Person ausdehnen lässt. Die theoretische und die gegenständlich-praktische Teleologie richten sich auf begrenzte äußere Objekte. Die Selbstreflexion biegt sich zurück auf eine identische und gleichsam unendliche Quelle aller einzelnen zweckläufigen Akte. Die Abkehr von der Einzelheit — der leicht mystifizierbare Kern des Weges nach innen, hinter die Schleier — schafft die jedem Menschen notwendige Distanz von der Unmittelbarkeit, sodass die Person mehr ist als ein Aggregat von Bedürfnissen, Interessen und Entscheidungen in determinierten Konstellationen. Der entscheidende Punkt für das Verständnis der zweiten Kritik besteht aber nicht in dieser Entschlüsselung der Innerlichkeit oder der Gesinnung, der moralischen Willensmaxime, wie Kant sagt, als der Allheit der Verhaltensakte.
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