No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Bereits der 1982 von Kopper formulierte Titel „Medienökonomie — mehr als ‘Ökonomie der Medien’“ (Kopper 1982a) deutet eine Gegenstandsbestimmung an, die über die rein wirtschaftswissenschaftliche hinausgeht. Diese Orientierung ist trotz der veränderten Medienstrukturen nach wie vor dadurch gerechtfertigt, dass Medienangebote nicht als rein privatwirtschaftliche Güter angesehen werden können, sondern in ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, als Instanzen der gesellschaftlichen Selbstbeobachtung und der politischen Willensbildung, berücksichtigt werden müssen. Während für Jürgen Heinrich (1999: 595) dieser Doppelcharakter der Medien -Wirtschaftsgut und Kulturgut — nicht per se problematisch ist, thematisiert Klaus-Dieter Altmeppen (1996b: 10) besonders dieses Spannungsverhältnis, wenn er das zentrale Problem von Medien und Ökonomie im Widerspruch von ökonomischer Profiterwartung und publizistischen Funktionen sieht. Deshalb kann sich die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft nicht auf die Analyse publizistischer Funktionen beschränken und die ökonomische Analyse den Wirtschaftswissenschaften überlassen, die, nachdem Medien zu einem gewichtigen Wirtschaftsfaktor geworden sind, ein gesteigertes Interesse an medienökonomischen Fragestellungen entwickelt haben. Sie muss vielmehr mit der Medienökonomie auch die publizistisch relevanten Aspekte in die Diskussion einbringen.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 10 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.