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Zusammenfassung Zielsetzung Trotz der Effektivität verschiedener E‑Mental-Health-Interventionen wurden bislang verhältnismäßig geringe Nutzungsraten, selbst unter Digital Natives wie Studierenden, identifiziert. Ziel dieser Studie ist daher, das Verhältnis der generellen Akzeptanz, dem konkreten Interesse und der tatsächlichen Registrierung für ausgewählte, zielgruppenspezifische E‑Mental-Health-Programme zu untersuchen. Methodik Wir führten eine Sekundäranalyse einer in ein Online-Experiment eingebetteten Befragungsstudie mit n = 451 Studierenden (89 % Fernstudierende) zu Informationseffekten auf die Akzeptanz von E‑Mental-Health-Angeboten mit Untersuchung der Nutzungsabsicht sowie des Interesses im Verhältnis zu objektiven Daten, d. h. Registrierungen für ausgewählte E‑Mental-Health-Angebote zur Stressprävention und Gesundheitsförderung, durch. Ergebnisse Eine hierarchische Regressionsanalyse ergab das Stresslevel, wahrgenommene Ähnlichkeit mit Informationsquellen und Einstellungen als Determinanten der Nutzungsabsicht (R2 = 0,49). Aktuelles Interesse an der Teilnahme an einem bestimmten E‑Mental-Health-Angebot berichtete weniger als ein Drittel der Stichprobe (31 %). Überdies war die Intentions-Verhaltens-Lücke bei der Follow-up-Messung (n/N in %) beim Programm für Berufstätige geringer (85 % registriert) als für das Programm für Studierende (69 % registriert; insgesamt: 77 %). Schlussfolgerung Über drei Viertel der interessierten Studierenden haben sich für ein Programm registriert, was für die Bereitstellung einfacher, direkter Zugangsoptionen spricht. Zukünftige Studien sollten die Determinanten der Nutzung sowie Adhärenz bei E‑Mental-Health-Angeboten in Abhängigkeit von der Akzeptanz für verschiedene Subgruppen von Studierenden zur Entwicklung passgenauer Akzeptanzförderungsmaßnahmen genauer untersuchen.
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