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Tanz scheint die Kunst der Sinnlichkeit per se zu sein.Körper und Sinnlichkeit sind immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen ins Zentrum tänzerischer Trainingspraktiken ebenso wie der Wahrnehmung und Rezeption gelangt (Hardt/Stern 2014; Brandstetter et al. 2013).Doch was wird genau als Sinnlichkeit von wem wie verstanden, welche Bedeutungszuschreibung erfährt sie?Wie (er)lernen angehende Tänzer*innen sinnliche Kompetenzen?Welche Prozesse, Verfahren und Referenzen kommen dynamisch zusammen, um das zu fördern, was als ein sinnlich wachsamer, offener oder »artikulierter« Körper (in der tänzerischen Ausbildung) bezeichnet wird?(Greil/Sander 2017) Kurz gesagt: Wie und welche Sinnlichkeit wird in der tänzerischen Vermittlung adressiert, bearbeitet und hervorgebracht?In der Beantwortung dieser Fragen plädiert dieser Beitrag für eine stärkere Kontextualisierung der Diskussion um das Sinnliche und lenkt den Fokus darauf, wie Sinnlichkeit in der Komplexität tänzerischer (Vermittlungs-) Praktiken analysiert werden kann.Nach einem kurzen körpertheoretischen Abriss wird anhand eines Beispiels aus dem Feld release-basierter Tanzvermittlung der Frage nachgegangen, wie Tanzende nicht nur lernen zu spüren, ihre Sinne zu formen, Sinnlichkeit zuzulassen, sondern auch, das Gespürte zu verbalisieren und zu vermitteln.Dafür gilt es in den Blick zu nehmen, welche sozialen, ästhetischen bzw.generell normativen Dimensionen auch
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