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ZusammenfassungDie auf die altgriechischen Begrifflichkeiten der dramaturgía, der Herstellung und Erarbeitung eines Dramas, und des dráma érgon, des ›Tuns‹ eines Dramas bzw. von Handlung, zurückgehende Bezeichnung Dramaturgie verweist auf eine Reihe nicht deckungsgleicher Felder. Zunächst sind mit Dramaturgie in einem allgemeineren Sinne die Techniken des kompositorischen Aufbaus von Dramen und die damit verbundenen poetologischen Theorien beschrieben. So kennzeichnet der Begriff ›Dramaturg‹ in seinen entsprechenden Varianten in angelsächsischen, französischen und slawischen Sprachen den Dramatiker, Stückautor bzw. Theaterautor. In diesem Sinne befasst sich Dramaturgie als Lehre des strukturellen ›Dramenbaus‹ und der funktionalen Anordnung der dramatischen Grundelemente in Hinblick auf die szenische Realisation eines Theatertextes sowohl mit dessen äußerer formaler Architektur (etwa hinsichtlich von Gattungskonventionen) als auch der jeweiligen Gestaltung der inneren Handlungs- und Bedeutungsstruktur sowie überdies mit der Interaktion zwischen diesen beiden Ebenen wie auch mit dem weiteren textexternen Kontext des Dramas.
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