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Die Rahmen-Analyse befasst sich mit der Normalität des Alltags als dem vermeintlich stabilsten und umfassendsten Bedeutungs- und Wirklichkeitsbereich. Sie will zeigen, wie deutungsbedürftig, fragil und brüchig dieser Wirklichkeitsausschnitt tatsächlich ist, und welch hohes Maß an Handlungskompetenz und gesellschaftlicher Arbeit seine Herstellung, Handhabung und Aufrechterhaltung voraussetzt. Anhand von Geschlechterrahmen, Medienrahmen und Gesprächsrahmen zeigt der Beitrag auf, was Goffman als Rahmen und als gesellschaftliche Rahmungsprozesse beschreibt: soziale Konstruktionen, über die es den Handelnden gelingt, die Mehrdeutigkeiten ihrer sozialen Wirklichkeit in intersubjektiv geteilte Deutungs- und Handlungszusammenhänge zu verwandeln.
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