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„Anpassung mit Wachstum“ oder Schuldenerleichterungen? Die theoretischen Grundlagen einer verstärkten Kooperation von IWF und Weltbank Der Baker-Plan und die neuen Strukturanpassungsfazilitäten des Internationalen Währungsfonds betonen – für jeweils unterschiedliche Ländergruppen -- die Bedeutung der externen Finanzierung für eine „wachstumsorientierte Anpassungsstrategie“ der hochverschuldeten Entwicklungsländer. Damit zielt das Konzept auch auf eine intensivere Kooperation von IWF und Weltbank und eine Koordination der Auflagenpolitik beider Institutionen ab. Dieser Aufsatz stellt die theoretischen Grundlagen einer verstärkten IWF-Weltbank-Kooperation vor. Ausgehend von der Darstellung der wenig bekannten Programmierungsmodelle der beiden Institutionen (finanzielle Programmierung und Wachstumsprogrammierung), die die Grundlage ihrer Auflagenpolitik bilden, wird ein Synthesemodell diskutiert, das von Mitarbeitern dieser Organisationen entwickelt wurde und die Basis für einen gemeinsamen Politikansatz von IWF und Weltbank bilden soll. Anschließend wird gezeigt, welche Rolle der sogenannte „Ressourcentransfer“ von den Entwicklungs- zu den Industrieländern in den hochverschuldeten Ländern für deren Wachstums- und Stabilisierungspolitik spielt und wie das Synthesemodell für eine Schuldenerleichterungsprogrammierung genutzt werden könnte. Eine kritische Würdigung dieser theoretischen Ansätze schließt die Ausführungen ab.
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