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Zusammenfassung Themen der Digitalisierung nehmen in der Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Auch wird immer wieder über die Spezifika des wissenschaftlichen Digitalisierungsdiskurses gesprochen und publiziert, wobei bisher eine empirische Analyse aussteht. Um die bisherigen Erkenntnisse und Annahmen empirisch zu fundieren, wird in der vorliegenden Arbeit eine quantitative Textanalyse angewendet, um 21.242 Rezensionen aus der Sozialen Arbeit automatisiert zu analysieren. Dabei zeigen sich zwei unterschiedliche Diskursstränge. Die Entwicklung der Thematisierung von Medienpädagogik zeigt einen tendenziellen Rückgang seit dem Jahr 2000. Themen der Digitalisierung hingegen nehmen stetig zu, wobei ein exponentieller Zuwachs seit 2016 zu beobachten ist. In einem zweiten Schritt werden die, dadurch identifizierten, einschlägigen Rezensionen näher analysiert, wodurch unterschiedliche Spezialdiskurse auf der Mikro- (Digitalität und Hilfe), Meso- (Digitalität und Organisation) und Makroebene (Digitalität und Gesellschaft) sichtbar werden. Anhand der Analyse wird eine grundlegende Einführung in die quantitative Textanalyse (Latent Dirichlet Allocation) gegeben sowie deren Potenzial und Grenzen für die Soziale Arbeit diskutiert.
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