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ZusammenfassungIm Herbst 1989 kam Leipzig in die Schlagzeilen: Auf der einen Seite waren da die Berichte von den Montagsdemos, die einen nie gekannten demokratischen Aufbruch fair das ganze Land ankündigten. Auf der anderen Seite wurde die prekäre Situation der Stadt selbst öffentlich thematisiert. In diesen Tagen wurde in einer aufsehenerregenden Fernsehsendung die bange Frage gestellt, “Ist Leipzig noch zu retten?” Leipzig erschien damals als Extremfall von Entwicklungen, die in ähnlicher Weise in allen Städten der DDR zu beobachten waren. verfallende Wohnbauten und desolate Fabrikgebäude, Schulen und Krankenhäuser, havariegefährdete Netze und Anlagen der Stadttechnik, eine extreme Verschmutzung von Luft, Wasser, Böden usw. Der frische Wind des Aufbruchs vom Herbst 1989 und Frühjahr 1990 wehte auch in die alten Stadtkerne und historischen Vorstadtgebiete, um diese vor Verfall, Abbruch und unsensibler Umgestaltung mit Plattenbauten zu bewahren.
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