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Abstract: Das Interesse dieses Beitrags gilt der erstaunlichen Karriere des »Privaten« im »Öffentlichen« seit den 1960er Jahren. Das »Private« in Form von Gefühlen und als Ausdruck des Intimen beginnt die »Öffentlichkeit« zu durchdringen und es etabliert sich in den elektronischen Massenmedien eine Kommunikation, die mit den klassischen Semantiken von Öffentlichkeit und Privatheit nicht mehr erfasst werden kann. Der einst unterschiedliche Lebenssphären konstituierende Dualismus »Öffentlichkeit« und »Privatheit« entdifferenziert sich nicht nur im Rahmen der vielfach konstatierten Personalisierung und Intimisierung des Politischen im Wettbewerb des politischen Personals um mediale Aufmerksamkeit, sondern grundsätzlicher noch in einem Siegeszug der Primärgruppenkommunikation vorab in den elektronischen Lokalmedien. Dies lässt sich anhand einer kultursoziologischen Skizze des »Privaten« im »Öffentlichen« zeigen. Diese Eroberung der »Öffentlichkeit« durch das »Private« deren tägliche Zeugen wir sind, ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die ganz anders begann: Am Anfang der Karriere des »Privaten« im »Öffentlichen« steht der Tod.
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