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Auf Basis einer groben Darstellung zentraler Umweltschäden logistischer Prozesse und Systeme werden zunächst umwelt- und verkehrspolitische Ziele und Strategien des Staates vorgestellt. Daraus lassen sich unternehmerische Ziele des ökologisch nachhaltigen Logistikmanagements ableiten, zu denen exemplarisch für das Transportsystem die verstärkte Nutzung ökologisch vorteilhafter Transportmittel, die Senkung der mittleren Transportweite und die Steigerung der Transporteffizienz zählen. Der Beitrag analysiert, welche Auswirkungen die Verfolgung dieser Ziele auf die Gestaltung logistischer Systeme hat und wägt dabei die ökologischen gegen die ökonomischen Wirkungen ab. Neben den Auswirkungen des sog. Modal Shifts liegt der Schwerpunkt der Analyse auf Überlegungen zur räumlich-organisatorischen Strukturierung des Logistiksystems sowie den Möglichkeiten der zeitlichen und quantitativen Bündelung von Warenströmen. Dabei offenbaren sich einerseits Zielkomplementaritäten zwischen der ökologischen und ökonomischen Dimension, etwa bei Maßnahmen zur Steigerung der Transportmittelauslastung. Andererseits lassen sich aber auch Zielkonflikte beobachten, die letztendlich sogar zu Paradigmenwechseln in der Güterdistribution (z. B. einer Renaissance des Push-Prinzips) führen können.
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